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	<title>Comments on: Huayna Potosí – 6088m</title>
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	<description>Thomas Abroad - One Year in Argentina and around the World</description>
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		<title>By: Me, Thomas</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Me, Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 18:35:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In der Cordillera Real, der Hochgebirgskette am Stadtrand von La Paz, erhebt sich vom Altiplano bis in schneebedeckte Höhen der &quot;Huayna Potosí&quot;. 6088 Meter verkündet stolz die Höhenangabe und uns und viele andere Andenbesucher wirft hierbei vor allem die erste Ziffer ein verführerisches Lächeln zu. Ohne jede Bergerfahrung einen 6000er besteigen, geht das überhaupt? Wer sich dieser Herausforderung stellt, der kann die beglückendsten Momente einer Reise erleben. Wer aber leichtsinnig an die Aufgabe herangeht, auch das haben wir erfahren müssen, den kann der Berg leicht an den Rand des Todes bringen.

In der Vorbereitung auf den Aufstieg beachten wir, mein Reisepartner und Freund Thomas Pignede und ich, eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen, die sich später als goldrichtig erweisen: Wir trekken auf über 3000 Metern, fahren mit dem Fahrrad auf 4900 Meter und verbringen mehrere Nächte in der Höhe. Statt eine der Agenturen zu konsultieren wenden wir uns an Gonzalo Jaimes Rodriguez. Er besitzt eine internationale Lizenz, sein Handwerk hat er in Frankreich gelernt und anschliessend die Bergführer-Schule Boliviens aufgebaut - einer der besten und erfahrendsten Bergsteiger Südamerikas.
Um die Akklimatisierung abzurunden, verbringen wir noch eine Nacht auf 4800 Metern, am nächsten Tag geht es ins &quot;Campo Alto&quot;, eine Berghütte auf 5100 Meter. Nach einem einfachen Mahl geht es bereits gegen 7 Uhr Abends ins Bett - der nächste Tag wird lang genug. Die Nacht ist unruhig, die Höhe macht sich bemerkbar, aber immerhin legen wir uns mit Vorfreude schlafen: De Abend ist wunderschön, die Sonne scheint, dem Aufstieg scheint nichts im Wege zu stehen.

Ganz anders ist die Lage am nächsten Morgen. Starke Gewitter, Schneefall und Stürme sind aufgezogen, der Aufbruch, der für halb zwei Uhr nachts geplant war verschiebt sich. Gegen halb drei hat wenigstens das Gewitter aufgehört, der Aufstieg beginnt. Am Seil befestigt geht es bei starkem Wind und geriger Sichtweite durch rund zwanzig Zentimeter Neuschnee - eine Erfahrung irgendwo zwischen Angst und Faszination. Die ersten Höhenmeter gehen leicht von der Hand und als uns Gonzalo nach knapp 90 Minuten erklärt, die ersten 400 Höhenmeter lägen hinter uns, ist der Punkt erreicht, an dem wir feststellen: Die Vorbereitung hat sich ausgezahlt, die Akklimatisierung scheint auszureichen, die Form stimmt, auch die technischen Fähigkeiten sind vorhanden. Allerdings folgt schon bald die Ernüchterung: Auf dieser Höhe beginnt das Gebiet der großen Gletscherspalten, durch die uns unsere Guides navigieren müssen. Und genau das wird bei einer Sichtweite von unter fünf Metern zum Problem. Bis halb Fünf sucht unser Guide gemeinsam mit den Führern anderer Gruppen einen Weg, wir hoffen auf besseres Wetter, alles vergeblich. Wir müssen aufgeben und absteigen. Auch wenn Gonzalos Entscheidung die einzig richtige war, ist der Frust zurück im Campo Alto groß.

Viel Zeit für Trübsal bleibt uns allerdings nicht, denn bald müssen wir erfahren, dass es wichtigeres gibt als einen Gipfel zu besteigen. Am gleichen Tag versucht nämlich noch ein Kollege, ein höflicher Japaner, den wir im Campo Alto kennengelernt haben, den Gipfel zu besteigen. Dieser Japaner war von der Ebene nach La Paz geflogen und hatte dort nach gerade einmal zwei Nächten den Aufstieg gewagt. Trotz dieser völlig unzureichenden Akklimatisierung hat ihm die Agentur die Expedition verkauft. Sein Guide erfährt erst im Basiscamp von diesem Handicap. Da er allerdings bei der Agentur angestellt ist und keine eigene Lizenz besitzt, befindet er sich nicht in der Position, den Aufstieg, den sein Klient bezahlt hat, abzubrechen. Mit uns bricht deshalb der Japaner zum Gipfel auf, bis 5500 Meter möchte ihn der Guide wenigstens mitnehmen, um dann aus Sicherheitsgründen den Abstieg zu beginnen. Auf dieser Höhe allerdings sieht der Guide aus der Ferne unsere Kopflampen, unser Kollege verleugnet hartnäckig alle Symptome der Höhenkrankheit und der Guide fühlt sich genötigt zu uns aufzuschliessen. Völlig erschöpft kommt der Japaner bei uns an und muss sich im Stehen schon aufstützen. Die wahre Tragödie beginnt allerdings beim Abstieg. Während wir uns bereits im Campo Alto befinden und mit wachsender Ungeduld auf den Nachzügler warten, bricht unser japanischer Kollege draussen zusammen, verliert das Bewusstsein, sein Herz bleibt stehen. Schnell beginnt der Guide mit der Wiederbelebung, schleppt ihn zum Camp, wo sich, zum Glück, der Japaner wieder erholt. Gegen Mittag, am Auto, das ihn nach La Paz bringt, geht es ihm augenscheinlich wieder besser.

So geschockt wir von dem Vorfall auch sind: Unsere Erfahrung war doch eine andere. Mit Respekt vor dem Berg, aber Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, fahren wir hinab nach La Paz. Nach einer kurzen Bedenkzeit beschliessen wir, uns nicht unterkriegen zu lassen und sind zwei Tage später wieder auf dem Berg. Mittags geht es los, wir marschieren ins Campo Alto, übernachten und erreichen wieder zügig 5500 Meter. Die Wetterbedingungen sind leicht besser, und zum Glück klart es bald auf, der Weg um die Gletscherspalten ist frei. Körperlich aber wird es jetzt erst richtig schwierig, die Höhe macht sich bemerkbar. Obwohl Gonzalo einen hervorragenden Rhythmus anschlägt, purzeln die Höhenmeter nur noch langsam und beschwerlich. Jeder Schritt wird nun schwer, erfordert zwei Atemzüge und eine kleine Pause. Dagegen ankämpfen, auf die Zähne beißen und schneller gehen - unmöglich. &quot;Ertragen&quot; lautet die Devise und Hoffen auf den Gipfel. Aber eine böse Überraschung hält der Berg noch für uns bereit, denn das schwierigste Stück beginnt bei 6000 Meter. Für erfahrene Bergsteiger  wohl eher eine Aufwärmübung wird der finale Grat für uns zur Tortur. Steil geht es hier hoch, noch steiler, fast senkrecht an den Seiten bergab. Um 6:20 aber ist der Gipfel erreicht: Wir stehen auf 6088 Metern, mitten im Sonnenaufgang, mit einer atemberaubenden Berglandschaft zu Füßen, und langsam, langsam beruhigt sich der Atem. Allzu lange aber währt der Aufenthalt hier oben nicht, die Wetterbedingungen machen den Abstieg notwendig. Nach über vier Stunden Aufstieg bleiben wir nur zehn Minuten auf dem Gipfel. Aber diese Zeit ist all den Aufwand wert - jeden schweren Schritt und jeden schhmerzhaften Atemzug.

http://www.echo-online.de/region/darmstadt/Auf-6000-Meter-ist-es-mit-Wollen-nicht-getan;art1231,3702079]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der Cordillera Real, der Hochgebirgskette am Stadtrand von La Paz, erhebt sich vom Altiplano bis in schneebedeckte Höhen der &#8220;Huayna Potosí&#8221;. 6088 Meter verkündet stolz die Höhenangabe und uns und viele andere Andenbesucher wirft hierbei vor allem die erste Ziffer ein verführerisches Lächeln zu. Ohne jede Bergerfahrung einen 6000er besteigen, geht das überhaupt? Wer sich dieser Herausforderung stellt, der kann die beglückendsten Momente einer Reise erleben. Wer aber leichtsinnig an die Aufgabe herangeht, auch das haben wir erfahren müssen, den kann der Berg leicht an den Rand des Todes bringen.</p>
<p>In der Vorbereitung auf den Aufstieg beachten wir, mein Reisepartner und Freund Thomas Pignede und ich, eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen, die sich später als goldrichtig erweisen: Wir trekken auf über 3000 Metern, fahren mit dem Fahrrad auf 4900 Meter und verbringen mehrere Nächte in der Höhe. Statt eine der Agenturen zu konsultieren wenden wir uns an Gonzalo Jaimes Rodriguez. Er besitzt eine internationale Lizenz, sein Handwerk hat er in Frankreich gelernt und anschliessend die Bergführer-Schule Boliviens aufgebaut &#8211; einer der besten und erfahrendsten Bergsteiger Südamerikas.<br />
Um die Akklimatisierung abzurunden, verbringen wir noch eine Nacht auf 4800 Metern, am nächsten Tag geht es ins &#8220;Campo Alto&#8221;, eine Berghütte auf 5100 Meter. Nach einem einfachen Mahl geht es bereits gegen 7 Uhr Abends ins Bett &#8211; der nächste Tag wird lang genug. Die Nacht ist unruhig, die Höhe macht sich bemerkbar, aber immerhin legen wir uns mit Vorfreude schlafen: De Abend ist wunderschön, die Sonne scheint, dem Aufstieg scheint nichts im Wege zu stehen.</p>
<p>Ganz anders ist die Lage am nächsten Morgen. Starke Gewitter, Schneefall und Stürme sind aufgezogen, der Aufbruch, der für halb zwei Uhr nachts geplant war verschiebt sich. Gegen halb drei hat wenigstens das Gewitter aufgehört, der Aufstieg beginnt. Am Seil befestigt geht es bei starkem Wind und geriger Sichtweite durch rund zwanzig Zentimeter Neuschnee &#8211; eine Erfahrung irgendwo zwischen Angst und Faszination. Die ersten Höhenmeter gehen leicht von der Hand und als uns Gonzalo nach knapp 90 Minuten erklärt, die ersten 400 Höhenmeter lägen hinter uns, ist der Punkt erreicht, an dem wir feststellen: Die Vorbereitung hat sich ausgezahlt, die Akklimatisierung scheint auszureichen, die Form stimmt, auch die technischen Fähigkeiten sind vorhanden. Allerdings folgt schon bald die Ernüchterung: Auf dieser Höhe beginnt das Gebiet der großen Gletscherspalten, durch die uns unsere Guides navigieren müssen. Und genau das wird bei einer Sichtweite von unter fünf Metern zum Problem. Bis halb Fünf sucht unser Guide gemeinsam mit den Führern anderer Gruppen einen Weg, wir hoffen auf besseres Wetter, alles vergeblich. Wir müssen aufgeben und absteigen. Auch wenn Gonzalos Entscheidung die einzig richtige war, ist der Frust zurück im Campo Alto groß.</p>
<p>Viel Zeit für Trübsal bleibt uns allerdings nicht, denn bald müssen wir erfahren, dass es wichtigeres gibt als einen Gipfel zu besteigen. Am gleichen Tag versucht nämlich noch ein Kollege, ein höflicher Japaner, den wir im Campo Alto kennengelernt haben, den Gipfel zu besteigen. Dieser Japaner war von der Ebene nach La Paz geflogen und hatte dort nach gerade einmal zwei Nächten den Aufstieg gewagt. Trotz dieser völlig unzureichenden Akklimatisierung hat ihm die Agentur die Expedition verkauft. Sein Guide erfährt erst im Basiscamp von diesem Handicap. Da er allerdings bei der Agentur angestellt ist und keine eigene Lizenz besitzt, befindet er sich nicht in der Position, den Aufstieg, den sein Klient bezahlt hat, abzubrechen. Mit uns bricht deshalb der Japaner zum Gipfel auf, bis 5500 Meter möchte ihn der Guide wenigstens mitnehmen, um dann aus Sicherheitsgründen den Abstieg zu beginnen. Auf dieser Höhe allerdings sieht der Guide aus der Ferne unsere Kopflampen, unser Kollege verleugnet hartnäckig alle Symptome der Höhenkrankheit und der Guide fühlt sich genötigt zu uns aufzuschliessen. Völlig erschöpft kommt der Japaner bei uns an und muss sich im Stehen schon aufstützen. Die wahre Tragödie beginnt allerdings beim Abstieg. Während wir uns bereits im Campo Alto befinden und mit wachsender Ungeduld auf den Nachzügler warten, bricht unser japanischer Kollege draussen zusammen, verliert das Bewusstsein, sein Herz bleibt stehen. Schnell beginnt der Guide mit der Wiederbelebung, schleppt ihn zum Camp, wo sich, zum Glück, der Japaner wieder erholt. Gegen Mittag, am Auto, das ihn nach La Paz bringt, geht es ihm augenscheinlich wieder besser.</p>
<p>So geschockt wir von dem Vorfall auch sind: Unsere Erfahrung war doch eine andere. Mit Respekt vor dem Berg, aber Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, fahren wir hinab nach La Paz. Nach einer kurzen Bedenkzeit beschliessen wir, uns nicht unterkriegen zu lassen und sind zwei Tage später wieder auf dem Berg. Mittags geht es los, wir marschieren ins Campo Alto, übernachten und erreichen wieder zügig 5500 Meter. Die Wetterbedingungen sind leicht besser, und zum Glück klart es bald auf, der Weg um die Gletscherspalten ist frei. Körperlich aber wird es jetzt erst richtig schwierig, die Höhe macht sich bemerkbar. Obwohl Gonzalo einen hervorragenden Rhythmus anschlägt, purzeln die Höhenmeter nur noch langsam und beschwerlich. Jeder Schritt wird nun schwer, erfordert zwei Atemzüge und eine kleine Pause. Dagegen ankämpfen, auf die Zähne beißen und schneller gehen &#8211; unmöglich. &#8220;Ertragen&#8221; lautet die Devise und Hoffen auf den Gipfel. Aber eine böse Überraschung hält der Berg noch für uns bereit, denn das schwierigste Stück beginnt bei 6000 Meter. Für erfahrene Bergsteiger  wohl eher eine Aufwärmübung wird der finale Grat für uns zur Tortur. Steil geht es hier hoch, noch steiler, fast senkrecht an den Seiten bergab. Um 6:20 aber ist der Gipfel erreicht: Wir stehen auf 6088 Metern, mitten im Sonnenaufgang, mit einer atemberaubenden Berglandschaft zu Füßen, und langsam, langsam beruhigt sich der Atem. Allzu lange aber währt der Aufenthalt hier oben nicht, die Wetterbedingungen machen den Abstieg notwendig. Nach über vier Stunden Aufstieg bleiben wir nur zehn Minuten auf dem Gipfel. Aber diese Zeit ist all den Aufwand wert &#8211; jeden schweren Schritt und jeden schhmerzhaften Atemzug.</p>
<p><a href="http://www.echo-online.de/region/darmstadt/Auf-6000-Meter-ist-es-mit-Wollen-nicht-getan;art1231,3702079" rel="nofollow">http://www.echo-online.de/region/darmstadt/Auf-6000-Meter-ist-es-mit-Wollen-nicht-getan;art1231,3702079</a></p>
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		<title>By: tante Françoise</title>
		<link>http://swimthom.bplaced.net/wordpress/2013/02/huayna-potosi-6088m/#comment-136</link>
		<dc:creator><![CDATA[tante Françoise]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2013 22:03:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[on dirait maurice HERZOG en haut de l&#039;annapurna 
waouh!!
bravo tu vas bientôt entrer dans le livre des records multisports!!
je t&#039;embrasse 
Françoise]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>on dirait maurice HERZOG en haut de l&#8217;annapurna<br />
waouh!!<br />
bravo tu vas bientôt entrer dans le livre des records multisports!!<br />
je t&#8217;embrasse<br />
Françoise</p>
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	<item>
		<title>By: Papa</title>
		<link>http://swimthom.bplaced.net/wordpress/2013/02/huayna-potosi-6088m/#comment-126</link>
		<dc:creator><![CDATA[Papa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2013 21:19:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[J&#039;ai envoyé un eMail à Gonzalo aprés votre ascension victorieuse]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>J&#8217;ai envoyé un eMail à Gonzalo aprés votre ascension victorieuse</p>
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	<item>
		<title>By: maman</title>
		<link>http://swimthom.bplaced.net/wordpress/2013/02/huayna-potosi-6088m/#comment-125</link>
		<dc:creator><![CDATA[maman]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2013 17:11:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Heureusement que je ne l&#039;ai pas su avant...et heureusement que j&#039;avais abandonné l&#039;idée de monter au Kilimandjaro pour mon anniversaire. Avec 5891 m j&#039;aurais été ridicule...
PS:On voit bien la différence entre l&#039;Allemand robuste et le petit Français fragile: Les GANTS!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Heureusement que je ne l&#8217;ai pas su avant&#8230;et heureusement que j&#8217;avais abandonné l&#8217;idée de monter au Kilimandjaro pour mon anniversaire. Avec 5891 m j&#8217;aurais été ridicule&#8230;<br />
PS:On voit bien la différence entre l&#8217;Allemand robuste et le petit Français fragile: Les GANTS!</p>
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	<item>
		<title>By: Matthieu</title>
		<link>http://swimthom.bplaced.net/wordpress/2013/02/huayna-potosi-6088m/#comment-124</link>
		<dc:creator><![CDATA[Matthieu]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2013 23:51:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Impressionnant ! Et super bien rédigé ! J&#039;admire votre courage et surtout votre prudence. Heureusement que le Japonais s&#039;en est remis... Bonne chance pour la suite. A quand l&#039;Everest ?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Impressionnant ! Et super bien rédigé ! J&#8217;admire votre courage et surtout votre prudence. Heureusement que le Japonais s&#8217;en est remis&#8230; Bonne chance pour la suite. A quand l&#8217;Everest ?</p>
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	<item>
		<title>By: Steffen</title>
		<link>http://swimthom.bplaced.net/wordpress/2013/02/huayna-potosi-6088m/#comment-123</link>
		<dc:creator><![CDATA[Steffen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2013 23:19:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der heutige Beitrag fasst ziemlich viel zusammen, was wir in den vergangenen Wochen veranstaltet haben. Aufmerksamen Lesern mag es nicht entgangen sein, dass wir uns lange und ausgiebig in der Höhe aufgehalten haben und uns dort auch sportlich betätigt haben. Das alles hatte neben dem Spass an sich noch einen anderen Grund: Seit Arequipa trugen wir uns mit dem Gedanken, einen 6000er zu besteigen - und dafür ist eine gute Akklimatisierung zwingend notwendig.

In Arequipa selbst gibt es den Chachani, einen sehr leichten Berg von knapp über 6000m. Hier haben wir allerdings schlechte Erfahrungen mit den Argenturen gemacht, die uns, um uns zu der Tour zu überreden, erklärten, auf dem Gipfel von 6000m herrschten 10 Grad plus (zum Vergleich: Auf dem Patapampa-Pass haben wir auf unter 5000m nur 5 Grad gehabt ...) Schliesslich fanden wir unter den verschiedenen Anbietern einen lizensierten Guide, der uns die Besteigung zwar zutraute, uns zur Sicherheit aber zu einer noch besseren Akklimatisierung riet, sodass wir zunächst nach Cusco und an den Titicaca-See fuhren.

Dort erfuhren wir, dass in der Nähe von La Paz ebenfalls ein technisch wenig anspruchsvoller, aber schon etwas schwierigerer 6000er bestiegen werden kann: Der Huayna Potosi.

Nach unseren verschiedenen Höhenaufenthalten wandten wir uns in La Paz gleich an die lizensierten Guides und gewannen Vertrauen zu Gonzalo: Gonzalo hat sein Handwerk in Frankreich gelernt und anschließend die Mountainguide-Schule von Bolivien aufgebaut, die einen so guten Ruf genießt, dass sie auch Anwärter aus Chile und Ecuador anzieht. Zudem hat er eine beeindruckende Vita und ist einer von nur 5 Personen, die den technisch schwierigsten Berg Boliviens bestiegen haben. Es dürfte schwer sein, irgendwo in Südamerika einen besseren Guide zu finden. Außerdem überzeugte er uns dadurch, dass er als einziger auf die Schwierigkeiten hinwies, insbesondere ist das Wetter ausserhalb der Bergsaison tückisch und unberechenbar.

Um die Akkklimatisierung weiter zu verbessern und uns die notwendigen technischen Fähigkeiten anzueignen, entschieden wir uns für eine 3tägige Expedition. Am ersten Tag übernachteten wir im Base Camp auf 4800m und übten auf einem nahegelegenen Gletscher den Umgang mit der Eishacke, das Gehen am Seil, das Trekken mit Eisenspikes (Crampones) und das Eisklettern an der Steilwand. Am nächsten Tag trekkten wir entspannt ins Höhncamp auf 5130m (höher gelegen sind Basiscamps fast nie, auch nicht am Everest, da man sich an Höhen über 5300m nicht mehr wirklich akklimatisieren kann). Dort gingen wir gegen 7 Uhr abends zu Bett, um am nächsten morgen um 1 Uhr aufzustehen und die Besteigung zu beginnen. Unser Pech: Das Wetter hatte über Nacht gewechselt, beim Aufstehen tobten draussen gleichzeitig: ein Gewitter, Sturm und starker Schneefall. Wir warteten, bis wenigstens die Gewitter sich gelöst hatten und zogen gegen 2:30 in den Schneesturm los. 

Der Anfang war vielversprechend: Nach einer guten Stunde hatten wir bereits die ersten knapp 400 Höhenmeter zurückgelegt, ohne Anzeichen von Höhenkrankheit oder Formschwäche zu spüren. Die lange Vorbereitung hatte sich ausgezahlt! Die Ernüchterung folgte aber schon bald: Ab 5550 Metern beginnt die Zone der großen Gletscherspalten, die umkurvt werden mussen. Bei einer Sichtweite von rund 6 Metern war es allerdings unmöglich, einen sicheren Weg durch die Spalten zu finden. Nachdem sich das Wetter auch nach einigem Warten nicht besserte, entschloss sich Gonzalo zum Abstieg. Zweifellos eine richtige Entscheidung, aber unser Frust war dennoch groß: Schließlich hatten wir alle Hausaufgaben gemacht, und waren unglücklich am Wetter gescheitert.

Allzu lange währte unser Frust aber nicht, da wir in dieser Nacht erleben mussten, wie eigener Leichtsinn und Verantwortungslosigkeit der Argenturen wirklich gefährlich werden können: Im High Camp befand sich noch ein freundlicher Japaner, der in der gleichen Nacht den Aufsteig wagen wollte. Seine Akklimatisierung beschränkte sich allerdings auf nur 2 (!) Nächte in La Paz, was die Agentur nicht davon abhielt, ihm den Aufsteig zu verkaufen. Sein nicht-lizensierter &quot;Guide&quot; erfuhr davon erst am Fuß des Berges und war als Angestellter der Agentur (im Gegensatz zu unserem selbstständigen Guide Gonzalo) nicht in der Position, den Aufsteig zu verweigern und stieg daher viel höher auf, als zu verantworten gewesen wäre. Da der Japaner hartnäckig seine schlimmer und schlimmer werdende Höhenkrankheit verleugnete, schloss er schließlich zu unserer Gruppe auf, die auf 5600m auf besseres Wetter hoffte. In diesem Moment musst er sich schon aufstützen, um im Stand nicht zu stürzen.

Wahrend wir ennttäuscht, aber körperlich absolut fit den Abstieg in Angriff nahmen und anschließend in der Berghütte warteten, spielte sich beim dem Japaner und seinem Guide eine Tragödie ab: Der Japaner brach zusammen, erlitt einen Herzstillstand und musste von seinem Guide wiederbelebt werden. Anschliessend wurde er in die Berghütte geschleppt, wo er schlief und sich erbrach. Glücklicherweise erholte er sich nach einiger Zeit und befand sich, als wir nach La Paz zurückkehrten, unserem Eindruck nach wieder in unkritischem Zustand. Was wir daraus mitnahmen, war folgendes: Vor den Bergen muss man Respekt haben, aber auf unsere Fähgikeiten durften wir durchaus vertrauen!

Aus diesem Grund entschlossen wir uns nach zwei Nächten Entspannung in La Paz, einen neuen Angriff zu wagen: Am Montagnachmittag fuhren wir wieder zum Basecamp, stiegen direkt zum Höhencamp auf und verbrachten dort eine kurze Nacht. Da Gonzalo unserem Tempo vertraute, brachen wir um 2 Uhr nachts als letzte Gruppe von allen auf. Wieder lief alles glatt, schnell erreichten wir 5500 Hm, mussten dann aber feststellen, dass unsere Zuversicht vielleicht doch etwas vorschnell gewesen war. Zwar hielt dieses Mal das Wetter, aber auf dieser Höhe wurde die dünne Luft mit jedem weiteren Meter zum Problem. Um von 5500 auf 5700 Meter zu kommen benötigten wir schon genauso lange wie für die 400m zuvor, und die Luft wurde noch dünner: Immer langsamer wurde unser Schritt, für jeden SChritt waren nun 2 Atemzüge notwendig! Glücklicherweise ging es allen so, sodass wir an den anderen Gruppen vorbeiziehen konnten, da Gonzalo ein ideales Tempo vorgab. Trotzdem war der Höheneffekt eine sehr interessante Erfahrung: Im Gegensatz zu anderen Sportarten kann man dagegen nicht ankämpfen, man kann nur langsam weiterlaufen, alles ertragen und auf den Gipfel hoffen. Diesen Gipfel konnten wir dann auch irgendwann sehen, allerdings hatte der Huayna Potosi noch eine Überraschung bereit: Die schwierigste Passsage, die sich nur mit Eishacke bezwingen lässt, liegt ganz am Ende, über 6000m, ein schmaler Grat, mit Steigungen von über 100 Prozent und fast senkrecht abfallenden Seiten! Als wir diesen Grat aber um 6:20 überwunden hatten, ertreckte sich ganz genau während des Sonnenaufgangs ein atemberaubendes Panorama zu unsere Füßen! Nachdem wir auf nun 6088 Metern Höhe nach einigen Minuten wieder zu einer normalen Atemfrequenz zurückgekehrt waren, konnten wir dieses wunderbare Schauspiel sogar genießen.

Insgesamt waren wir über 4 Stunden (nur Aufstieg!) unterwegs, um vielleicht 15 Minuten auf dem Gipfel zu verbringen. Und dennoch: Jeder Schritt und jeder der schmerzhaften Atemzüge hat sich voll und ganz gelohnt!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der heutige Beitrag fasst ziemlich viel zusammen, was wir in den vergangenen Wochen veranstaltet haben. Aufmerksamen Lesern mag es nicht entgangen sein, dass wir uns lange und ausgiebig in der Höhe aufgehalten haben und uns dort auch sportlich betätigt haben. Das alles hatte neben dem Spass an sich noch einen anderen Grund: Seit Arequipa trugen wir uns mit dem Gedanken, einen 6000er zu besteigen &#8211; und dafür ist eine gute Akklimatisierung zwingend notwendig.</p>
<p>In Arequipa selbst gibt es den Chachani, einen sehr leichten Berg von knapp über 6000m. Hier haben wir allerdings schlechte Erfahrungen mit den Argenturen gemacht, die uns, um uns zu der Tour zu überreden, erklärten, auf dem Gipfel von 6000m herrschten 10 Grad plus (zum Vergleich: Auf dem Patapampa-Pass haben wir auf unter 5000m nur 5 Grad gehabt &#8230;) Schliesslich fanden wir unter den verschiedenen Anbietern einen lizensierten Guide, der uns die Besteigung zwar zutraute, uns zur Sicherheit aber zu einer noch besseren Akklimatisierung riet, sodass wir zunächst nach Cusco und an den Titicaca-See fuhren.</p>
<p>Dort erfuhren wir, dass in der Nähe von La Paz ebenfalls ein technisch wenig anspruchsvoller, aber schon etwas schwierigerer 6000er bestiegen werden kann: Der Huayna Potosi.</p>
<p>Nach unseren verschiedenen Höhenaufenthalten wandten wir uns in La Paz gleich an die lizensierten Guides und gewannen Vertrauen zu Gonzalo: Gonzalo hat sein Handwerk in Frankreich gelernt und anschließend die Mountainguide-Schule von Bolivien aufgebaut, die einen so guten Ruf genießt, dass sie auch Anwärter aus Chile und Ecuador anzieht. Zudem hat er eine beeindruckende Vita und ist einer von nur 5 Personen, die den technisch schwierigsten Berg Boliviens bestiegen haben. Es dürfte schwer sein, irgendwo in Südamerika einen besseren Guide zu finden. Außerdem überzeugte er uns dadurch, dass er als einziger auf die Schwierigkeiten hinwies, insbesondere ist das Wetter ausserhalb der Bergsaison tückisch und unberechenbar.</p>
<p>Um die Akkklimatisierung weiter zu verbessern und uns die notwendigen technischen Fähigkeiten anzueignen, entschieden wir uns für eine 3tägige Expedition. Am ersten Tag übernachteten wir im Base Camp auf 4800m und übten auf einem nahegelegenen Gletscher den Umgang mit der Eishacke, das Gehen am Seil, das Trekken mit Eisenspikes (Crampones) und das Eisklettern an der Steilwand. Am nächsten Tag trekkten wir entspannt ins Höhncamp auf 5130m (höher gelegen sind Basiscamps fast nie, auch nicht am Everest, da man sich an Höhen über 5300m nicht mehr wirklich akklimatisieren kann). Dort gingen wir gegen 7 Uhr abends zu Bett, um am nächsten morgen um 1 Uhr aufzustehen und die Besteigung zu beginnen. Unser Pech: Das Wetter hatte über Nacht gewechselt, beim Aufstehen tobten draussen gleichzeitig: ein Gewitter, Sturm und starker Schneefall. Wir warteten, bis wenigstens die Gewitter sich gelöst hatten und zogen gegen 2:30 in den Schneesturm los. </p>
<p>Der Anfang war vielversprechend: Nach einer guten Stunde hatten wir bereits die ersten knapp 400 Höhenmeter zurückgelegt, ohne Anzeichen von Höhenkrankheit oder Formschwäche zu spüren. Die lange Vorbereitung hatte sich ausgezahlt! Die Ernüchterung folgte aber schon bald: Ab 5550 Metern beginnt die Zone der großen Gletscherspalten, die umkurvt werden mussen. Bei einer Sichtweite von rund 6 Metern war es allerdings unmöglich, einen sicheren Weg durch die Spalten zu finden. Nachdem sich das Wetter auch nach einigem Warten nicht besserte, entschloss sich Gonzalo zum Abstieg. Zweifellos eine richtige Entscheidung, aber unser Frust war dennoch groß: Schließlich hatten wir alle Hausaufgaben gemacht, und waren unglücklich am Wetter gescheitert.</p>
<p>Allzu lange währte unser Frust aber nicht, da wir in dieser Nacht erleben mussten, wie eigener Leichtsinn und Verantwortungslosigkeit der Argenturen wirklich gefährlich werden können: Im High Camp befand sich noch ein freundlicher Japaner, der in der gleichen Nacht den Aufsteig wagen wollte. Seine Akklimatisierung beschränkte sich allerdings auf nur 2 (!) Nächte in La Paz, was die Agentur nicht davon abhielt, ihm den Aufsteig zu verkaufen. Sein nicht-lizensierter &#8220;Guide&#8221; erfuhr davon erst am Fuß des Berges und war als Angestellter der Agentur (im Gegensatz zu unserem selbstständigen Guide Gonzalo) nicht in der Position, den Aufsteig zu verweigern und stieg daher viel höher auf, als zu verantworten gewesen wäre. Da der Japaner hartnäckig seine schlimmer und schlimmer werdende Höhenkrankheit verleugnete, schloss er schließlich zu unserer Gruppe auf, die auf 5600m auf besseres Wetter hoffte. In diesem Moment musst er sich schon aufstützen, um im Stand nicht zu stürzen.</p>
<p>Wahrend wir ennttäuscht, aber körperlich absolut fit den Abstieg in Angriff nahmen und anschließend in der Berghütte warteten, spielte sich beim dem Japaner und seinem Guide eine Tragödie ab: Der Japaner brach zusammen, erlitt einen Herzstillstand und musste von seinem Guide wiederbelebt werden. Anschliessend wurde er in die Berghütte geschleppt, wo er schlief und sich erbrach. Glücklicherweise erholte er sich nach einiger Zeit und befand sich, als wir nach La Paz zurückkehrten, unserem Eindruck nach wieder in unkritischem Zustand. Was wir daraus mitnahmen, war folgendes: Vor den Bergen muss man Respekt haben, aber auf unsere Fähgikeiten durften wir durchaus vertrauen!</p>
<p>Aus diesem Grund entschlossen wir uns nach zwei Nächten Entspannung in La Paz, einen neuen Angriff zu wagen: Am Montagnachmittag fuhren wir wieder zum Basecamp, stiegen direkt zum Höhencamp auf und verbrachten dort eine kurze Nacht. Da Gonzalo unserem Tempo vertraute, brachen wir um 2 Uhr nachts als letzte Gruppe von allen auf. Wieder lief alles glatt, schnell erreichten wir 5500 Hm, mussten dann aber feststellen, dass unsere Zuversicht vielleicht doch etwas vorschnell gewesen war. Zwar hielt dieses Mal das Wetter, aber auf dieser Höhe wurde die dünne Luft mit jedem weiteren Meter zum Problem. Um von 5500 auf 5700 Meter zu kommen benötigten wir schon genauso lange wie für die 400m zuvor, und die Luft wurde noch dünner: Immer langsamer wurde unser Schritt, für jeden SChritt waren nun 2 Atemzüge notwendig! Glücklicherweise ging es allen so, sodass wir an den anderen Gruppen vorbeiziehen konnten, da Gonzalo ein ideales Tempo vorgab. Trotzdem war der Höheneffekt eine sehr interessante Erfahrung: Im Gegensatz zu anderen Sportarten kann man dagegen nicht ankämpfen, man kann nur langsam weiterlaufen, alles ertragen und auf den Gipfel hoffen. Diesen Gipfel konnten wir dann auch irgendwann sehen, allerdings hatte der Huayna Potosi noch eine Überraschung bereit: Die schwierigste Passsage, die sich nur mit Eishacke bezwingen lässt, liegt ganz am Ende, über 6000m, ein schmaler Grat, mit Steigungen von über 100 Prozent und fast senkrecht abfallenden Seiten! Als wir diesen Grat aber um 6:20 überwunden hatten, ertreckte sich ganz genau während des Sonnenaufgangs ein atemberaubendes Panorama zu unsere Füßen! Nachdem wir auf nun 6088 Metern Höhe nach einigen Minuten wieder zu einer normalen Atemfrequenz zurückgekehrt waren, konnten wir dieses wunderbare Schauspiel sogar genießen.</p>
<p>Insgesamt waren wir über 4 Stunden (nur Aufstieg!) unterwegs, um vielleicht 15 Minuten auf dem Gipfel zu verbringen. Und dennoch: Jeder Schritt und jeder der schmerzhaften Atemzüge hat sich voll und ganz gelohnt!</p>
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