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	<title>Comments on: Vale un Potosí</title>
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	<description>Thomas Abroad - One Year in Argentina and around the World</description>
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		<title>By: PAPA</title>
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		<dc:creator><![CDATA[PAPA]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2013 19:48:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Voilà un article d’une nature bien différente que tes précédents articles — mais pas moins intéressant, au contraire même. Les être humains n’ont pas tous tiré le même lot lors de la distribution des prix… …]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Voilà un article d’une nature bien différente que tes précédents articles — mais pas moins intéressant, au contraire même. Les être humains n’ont pas tous tiré le même lot lors de la distribution des prix… …</p>
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		<title>By: Steffen</title>
		<link>http://swimthom.bplaced.net/wordpress/2013/02/vale-un-potosi/#comment-131</link>
		<dc:creator><![CDATA[Steffen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2013 19:06:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wir waren nach dem Aufenthalt in La Paz in Potosí, ehemals die größte und wichtigste Stadt der Welt, dank ihrer extrem hohen Silbervorkommen Afang des 16. Jh, die die Spanier wenigstens für einige Jahre reich machten.

Heute ist die Stadt weit weniger glänzend, 15000 Arbeiter fahren noch immer täglich in die Miene und fördern Blei, Silber und Zink. Man begeht bei einer Tour alle Wege, die die Arbeiter auch benutzen, einen extra Touripfad gibt es nicht. Dabei lernt man die harten Arbeitsbedingungen der Arbeiter kennen: Die engen Pfade winden sie sich mit rund 40kg schweren Rucksäcken mit Gestein hinauf, es ist heiß und stickig und nach einigen Jahren haben die meisten Asthma. Essen ist nicht möglich, da Nahrung in der hohen Feuchtigkeit in kurzer Zeit schlecht wird, auch ist ein Gang zur Toilette wegen des Belüftungssystems nicht drin. Deshalb sind die Arbeiter eigentlich immer am Koka-Kauen, von diesen Blättern werden rauhe Mengen verzehrt. Die Schicht dauert 12 Stunden, zwischendrin wird in armseligen, kalten Lehmhütten am Engang der Mine übernachtet. Lohn für die Anstrengung: 90 bis 130 Euro im Monat.

Da einige Arbeiter auf eigene Rechnung arbeiten, ist ihr Lohn extrem variabel: Um ihrem Glück nachzuhelfen opfern sie dem Berggott &quot;el tío&quot; und trinken reinen Alkohol vor dem Gang in die Mine, schließlich wollen sie ja auch auf reine Mineraladern stoßen. Unter Tage ist die Stimmung der Arbeiter aber besser, als die Arbeitsbedingungen nahelegen würden, schließlich ist das für die Mineros (harter) Alltag. Wir waren jedenfalls froh, die Mine nach 2 Stunden wieder verlassen zu können.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir waren nach dem Aufenthalt in La Paz in Potosí, ehemals die größte und wichtigste Stadt der Welt, dank ihrer extrem hohen Silbervorkommen Afang des 16. Jh, die die Spanier wenigstens für einige Jahre reich machten.</p>
<p>Heute ist die Stadt weit weniger glänzend, 15000 Arbeiter fahren noch immer täglich in die Miene und fördern Blei, Silber und Zink. Man begeht bei einer Tour alle Wege, die die Arbeiter auch benutzen, einen extra Touripfad gibt es nicht. Dabei lernt man die harten Arbeitsbedingungen der Arbeiter kennen: Die engen Pfade winden sie sich mit rund 40kg schweren Rucksäcken mit Gestein hinauf, es ist heiß und stickig und nach einigen Jahren haben die meisten Asthma. Essen ist nicht möglich, da Nahrung in der hohen Feuchtigkeit in kurzer Zeit schlecht wird, auch ist ein Gang zur Toilette wegen des Belüftungssystems nicht drin. Deshalb sind die Arbeiter eigentlich immer am Koka-Kauen, von diesen Blättern werden rauhe Mengen verzehrt. Die Schicht dauert 12 Stunden, zwischendrin wird in armseligen, kalten Lehmhütten am Engang der Mine übernachtet. Lohn für die Anstrengung: 90 bis 130 Euro im Monat.</p>
<p>Da einige Arbeiter auf eigene Rechnung arbeiten, ist ihr Lohn extrem variabel: Um ihrem Glück nachzuhelfen opfern sie dem Berggott &#8220;el tío&#8221; und trinken reinen Alkohol vor dem Gang in die Mine, schließlich wollen sie ja auch auf reine Mineraladern stoßen. Unter Tage ist die Stimmung der Arbeiter aber besser, als die Arbeitsbedingungen nahelegen würden, schließlich ist das für die Mineros (harter) Alltag. Wir waren jedenfalls froh, die Mine nach 2 Stunden wieder verlassen zu können.</p>
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